Kirchstraße 32, Viertelhaus; ein Projekt der ISG Monschau

Kirchstraße 32 Viertelhaus; ein Projekt der ISG Monschau

Deutsch

Haus Kirchstraße 32

Die ISG Monschau - Zukunft mit Geschichte e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den Verfall einzelner Häuser nicht schulterzuckend hinzunehmen.

Dazu haben wir mit dem neuen Eigentümer gesprochen und versuchen das Haus mit Hilfe des Landes Nordrhein Westfalen in der nächsten Zeit zu sanieren.

Mit der Realisierung eines Viertelhauses an zentraler Stelle in der historischen Stadt gleich drei für die Gesamtstadt wichtige Aufgaben angegangen werden:


1. Rettung eines Baudenkmals aus dem 17. Jahrhundert.
2. Einrichtung eines öffentlichen Musterhauses für nachhaltige und denkmalgerechte Instandsetzungen von ortstypischen Baudenkmälern.
3. Etablierung eines lebendigen Treffpunktes für Anwohner sowie Monschau-Besucher, der sich für gesellige Zusammenkünfte genauso eignet wie für kulturelle Veranstaltungen.

 

Historie

Kirchstraße 32, Haus zum Turm- 625 Jahre Geschichte

Im Folgenden soll versucht werden, eine Übersicht über die Besitzer dieses Turmes zu geben, wie sie sich anhand der Akten und der einschlägigen Literatur ermitteln ließen.

1351 gab Graf Johann von Monschau-Falkenburg seinem (seit 1348) Forstmeister zu Monschau, Johann Rummel von Hetzingen, den Hof Froitscheid als Lehen. Johann musste zu Monschau im Tal ein Burghaus bauen und als Burglehen bewohnen (Rudolf Brandts in »Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein«, Heft 144/45). Die Heimatforschung sieht so in diesem »Forstmeister-turm« das heutige Haus zum Turm (Ludwig Mathar in »Das Monschauer Land «, Seite 52) war zunächst weiterhin der »Forstmeistertürm«.

1370 gibt Reinhard zu Schönforst seiner Nichte Maria unter anderem den steinernen Turm, der in der Stadt zu Monschau an der Pforte bei der Rur nächst Driez-Haus des Forstmeisters steht. Diese Beschreibung trifft auf das heutige Anwesen Müller zu; denn der Turm war einmal der des Forst-meisters und stand zum anderen am Stadttor an der Rur. In den folgenden Jahrzehnten, vor allem zwischen 1430 und 1451, ist dann von einem Turm die Rede, der »an der Stadt zu Monschau nächst der Pforte genannt Rabantztürm« steht, jedoch mit dem Zusatz »an der Brücke«. Da sich aber an dem heutigen Anwesen Müller niemals eine Brücke befunden hat, kann es sich bei diesem Turm nur um den zweiten Turm der Stadt handeln, nämlich den, der »nächst der Brücke« stand, wobei die Lage nicht genau festgestellt werden kann.

Eine Zeichnung von 1543 zeigt einen mächtigen Wohnturm oberhalb der sogenannten Richters-brücke, genauer: zwischen Kirchstraße und Café Niederlande. Die Verwirrung wird vollkommen, weil dieses Gebäude »an der Brücke« dem Forstmeister Johann von der Hardt zugesprochen wird: Neben dem traditionellen Forstmeisterturm ein weiterer Turm, der von einem Forstmeister bewohnt wird! Es besteht jedenfalls eine zeitliche Lücke von etwa 100 Jahren.

1490 fordert Lentze Engelbrechts die Belehnung mit dem Turm, den der Forstmeister von »meinem gnädigen Herrn zu Lehen hat«, nämlich das väterliche Erbe, den Forstmeisterturm. Hierbei dürfte es sich aber ganz klar um das heutige Anwesen Müller handeln, wie auch in der Folge deutlich wird. 1509 bekennt ein Johann von Efferen, den Simon Engelbrechts von Aachen mit dem Turm samt Zubehör belehnt zu haben.

1513 erklärt Simon Engelbrechts, vom Herzog Johann von Jülich den Turm, gelegen zu Monschau oben und an der Rur, zu Mannlehen empfangen zu haben.

1548 war Wilhelm Engelbertz Besitzer des Turmes und bekundet, als Sohn des Simon, diesen Turm, gelegen zu Monschau oben an der Rur, zu Anlehen empfangen zu haben.

1563 erklärt Weinand von der Hardt, dass er vom Herzog Wilhelm zu Jülich mit dem Turm, gelegen zu Monschau oben an der Rur, belehnt wurde, den 1548 Wilhelm Engelbertz als Lehen erhalten habe. Damit ist klargestellt, dass der Turm an der Rurpforte identisch ist mit dem Turm zu Monschau oben an der Rur, denn

1596 besaß Wynand von der Hardt diesen Turm, den er damals als Lehen erhalten hatte.

1622 beantragt Johann von der Hardt die Belehnung mit dem Turm zu Monschau an der Rur-pforte von Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm. Nach der Familie von der Hardt wurden die Angehörigen der Familien Strauven mit dem Turm belehnt.

1652 verzichteten die Brüder Johann und Wilhelm von der Hardt zu Gunsten Ihres Schwagers Strauven auf dieses Lehen; Wilhelm Strauven war mit Katharina von der Hardt verheiratet. Im gleichen Jahr erklärte Wilhelm Strauven, dass er durch Herzog Wolfgang Wilhelm mit dem Turm zu Monschau an der Riirpforte belehnt worden sei.

1660 bestätigt Wilhelm Strauven, nunmehr durch Herzog Philipp Wilhelm mit dem Turm an der Rurpforte belehnt worden zu sein, In der Folge finden wir ständig weitere Belehnungen an die Familien Strauven, so 1669,1681, 1721, 1744 und 1746.

1786 wurden die drei minderjährigen Brüder Karl, Johann Arnold und Hermann Josef Anton Strauven mit dem Turm an der Rurpforte belehnt. An dem Haus war, das sei zur Erläuterung noch mitgeteilt, ein Stadttor, nämlich die Rurpforte, angebaut, das auch als Luxemburger Pforte oder früher als Achter Pforte bezeichnet wurde. In ältesten Zeiten berührte die Rur hier zum ersten Male Stadtgebiet. Da her wohl die Bezeichnung »Rurpforte«.

1815 nun kaufte Karl Wilhelm Scheibler das Anwesen von den eben erwähnten Brüdern Strjauven. Diese Verkaufsurkunde war vor 1963 noch nicht bekannt.

1865 erwarb Ivo Jansen, wie ebenfalls bereits eingangs erwähnt, den Turm von den Erben des Karl Wilhelm Scheibler.

1889 schließlich kaufte Alexander Scheibler den Turm zurück in die Familie Scheibler, die ihn dann

1958 an den Architekten Helmut Müller veräußerte.

2016 kaufte die Familie Wolfgang Main das Anwesen.

Damit ist eine weitgehend lückenlose Zusammenstellung der Besitzer des Hauses erstmalig erstellt worden. Offen bleiben nur die Jahre zwischen 1370 und vor 1490.

 

Aus: „Das Haus zum Turm in Monschau“ von Mathilde Müller, veröffentlich in:

Jahrbuch des Monschauer Geschichtsvereins e.V. 1979, S. 92-96.

 

English

House Kirchstraße 32

The ISG Monschau - Zukunft mit Geschichte e.V. has set itself the task of not shrugging off the decay of individual houses.

To this end, we have spoken with the new owner and are trying to renovate the house in the near future with the help of the state of North Rhine-Westphalia.

With the realisation of a quarter house in a central location in the historic city, three important tasks for the city as a whole can be tackled at the same time:


1. saving an architectural monument from the 17th century.
2. setting up a public model house for sustainable and heritage-friendly restoration of typical local monuments.
3. establishing a lively meeting place for residents and visitors to Monschau, which is just as suitable for social gatherings as for cultural events.

History

In the following, an attempt will be made to give an overview of the owners of this tower, as they could be determined on the basis of the records and the relevant literature.

In 1351, Count Johann von Monschau-Falkenburg gave the Froitscheid farm as a fief to his (since 1348) forester at Monschau, Johann Rummel von Hetzingen. Johann had to build a castle house in the valley at Monschau and live in it as a castle fief (Rudolf Brandts in "Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein", issue 144/45). Local history research sees this "Forstmeister tower" as today's Haus zum Turm (Ludwig Mathar in "Das Monschauer Land ", page 52) was initially still the "Forstmeister tower".

In 1370, Reinhard zu Schönforst gave his niece Maria, among other things, the stone tower that stands in the town of Monschau at the gate near the Rur next to the forester's house. This description applies to the present Müller estate; for the tower was once that of the forester and stood at the town gate on the Rur. In the following decades, especially between 1430 and 1451, there is talk of a tower standing "at the town of Monschau next to the gate called Rabantztürm", but with the addition "at the bridge". However, since there was never a bridge at the present Müller estate, this tower can only be the second tower in the town, namely the one that stood "nächst der Brücke" (next to the bridge), although its location cannot be determined exactly.

A drawing from 1543 shows a mighty residential tower above the so-called Richtersbrücke, more precisely: between Kirchstraße and Café Niederlande. The confusion is complete because this building "at the bridge" is attributed to the forester Johann von der Hardt: Next to the traditional Forstmeister tower, another tower inhabited by a Forstmeister! In any case, there is a temporal gap of about 100 years.

In 1490, Lentze Engelbrechts claims the enfeoffment of the tower that the forester "has in fief from my gracious lord", namely the paternal inheritance, the forester's tower. However, this is clearly the Müller estate of today, as will become clear in the following. In 1509, a Johann von Efferen confesses to having enfeoffed Simon Engelbrechts of Aachen with the tower and its accessories.

In 1513, Simon Engelbrechts declares to have received the tower, situated at Monschau above and on the Rur, from Duke Johann von Jülich as a man's fief.

In 1548 Wilhelm Engelbertz was the owner of the tower and declares, as the son of Simon, to have received this tower, situated at Monschau above on the Rur, as a fief.

In 1563 Weinand von der Hardt declares that he was enfeoffed by Duke Wilhelm of Jülich with the tower situated in Monschau at the top of the Rur, which Wilhelm Engelbertz had received as a fief in 1548. This makes it clear that the tower at the Rurpforte is identical with the tower at Monschau up on the Rur, because

In 1596 Wynand von der Hardt owned this tower, which he had received as a fief at that time.

In 1622, Johann von der Hardt applied for the enfeoffment of the tower at Monschau at the Rur gate from Count Palatine Wolfgang Wilhelm. After the von der Hardt family, the members of the Strauven family were enfeoffed with the tower.

In 1652, the brothers Johann and Wilhelm von der Hardt renounced this fief in favour of their brother-in-law Strauven; Wilhelm Strauven was married to Katharina von der Hardt. In the same year, Wilhelm Strauven declared that he had been enfeoffed by Duke Wolfgang Wilhelm with the tower at Monschau at the Riirpforte.

In 1660 Wilhelm Strauven confirmed that he had now been enfeoffed with the tower at the Rurpforte by Duke Philipp Wilhelm. Subsequently we find further enfeoffments to the Strauven families, for example in 1669, 1681, 1721, 1744 and 1746.

In 1786, the three minor brothers Karl, Johann Arnold and Hermann Josef Anton Strauven were enfeoffed with the tower at the Rurpforte. It should be noted that a town gate, the Rurpforte, was attached to the house, which was also known as the Luxemburger Pforte or earlier as the Achter Pforte. In the oldest times, the Rur touched the city area here for the first time. This is probably where the name "Rurpforte" came from.

In 1815, Karl Wilhelm Scheibler bought the property from the Strjauven brothers. This deed of sale was not known before 1963.

In 1865, Ivo Jansen acquired the tower from the heirs of Karl Wilhelm Scheibler.

Finally, in 1889, Alexander Scheibler bought the tower back into the hands of the Scheibler family, which then

sold it to the architect Helmut Müller in 1958.

In 2016, the Wolfgang Main family bought the property.

This is the first time that a largely complete compilation of the owners of the house has been compiled. Only the years between 1370 and before 1490 remain open.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Francais

Maison Kirchstraße 32

L'ISG Monschau - Zukunft mit Geschichte e.V. s'est donné pour mission de ne pas ignorer le délabrement des maisons individuelles.

À cette fin, nous avons parlé avec le nouveau propriétaire et nous essayons de rénover la maison dans un avenir proche avec l'aide du Land de Rhénanie-du-Nord-Westphalie.

La réalisation d'une maison de quartier dans un endroit central de la ville historique permet de s'attaquer simultanément à trois tâches importantes pour la ville dans son ensemble :

1. sauver un monument architectural du 17ème siècle.
2. la création d'une maison modèle publique pour la restauration durable et respectueuse du patrimoine de monuments locaux typiques.
3. créer un lieu de rencontre vivant pour les habitants et les visiteurs de Monschau, qui se prête aussi bien aux rencontres sociales qu'aux événements culturels.

Histoire

Dans ce qui suit, nous tenterons de donner un aperçu des propriétaires de cette tour, tels qu'ils ont pu être déterminés sur la base des archives et de la littérature pertinente.

En 1351, le comte Johann von Monschau-Falkenburg a donné la ferme de Froitscheid en fief à son forestier (depuis 1348) à Monschau, Johann Rummel von Hetzingen. Johann a dû construire une maison de château dans la vallée de Monschau et y vivre en tant que fief du château (Rudolf Brandts dans "Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein", numéro 144/45). Selon les recherches historiques locales, cette "tour du Forstmeister" est l'actuelle Haus zum Turm (Ludwig Mathar dans "Das Monschauer Land", page 52), qui était à l'origine la "tour du Forstmeister".

En 1370, Reinhard zu Schönforst a offert à sa nièce Maria, entre autres choses, la tour en pierre qui se dresse dans la ville de Monschau, à la porte près de la Rur, à côté de la maison du forestier. Cette description s'applique à l'actuel domaine Müller, car la tour était autrefois celle du forestier et se trouvait à la porte de la ville sur la Rur. Dans les décennies suivantes, notamment entre 1430 et 1451, il est question d'une tour se dressant "à la ville de Monschau à côté de la porte appelée Rabantztürm", mais avec l'ajout "au pont". Cependant, étant donné qu'il n'y a jamais eu de pont à l'emplacement actuel du domaine Müller, cette tour ne peut être que la deuxième tour de la ville, à savoir celle qui se trouvait "nächst der Brücke" (à côté du pont), bien que son emplacement ne puisse être déterminé avec précision.

Un dessin de 1543 montre une imposante tour résidentielle au-dessus du pont dit "Richtersbrücke", plus précisément entre la Kirchstraße et le Café Niederlande. La confusion est totale car ce bâtiment "au pont" est attribué au forestier Johann von der Hardt : À côté de la traditionnelle tour Forstmeister, une autre tour habitée par un Forstmeister ! Dans tous les cas, il y a un décalage temporel d'environ 100 ans.

En 1490, Lentze Engelbrechts revendique l'enfeoffement de la tour que le forestier "a en fief de mon gracieux seigneur", à savoir l'héritage paternel, la tour du forestier. Cependant, il s'agit clairement du domaine Müller d'aujourd'hui, comme nous le verrons plus loin. En 1509, Johann von Efferen avoue avoir offert la tour et ses accessoires à Simon Engelbrechts d'Aix-la-Chapelle.

En 1513, Simon Engelbrechts déclare avoir reçu la tour, située à Monschau en amont et sur la Rur, du duc Johann von Jülich comme fief d'homme.

En 1548, Wilhelm Engelbertz était le propriétaire de la tour et déclare, en tant que fils de Simon, avoir reçu cette tour, située à Monschau en amont sur la Rur, comme un fief.

En 1563, Weinand von der Hardt déclare avoir été enfeint par le duc Wilhelm de Jülich avec la tour située à Monschau au sommet de la Rur, que Wilhelm Engelbertz avait reçue en fief en 1548. Il est donc clair que la tour de la Rurpforte est identique à la tour de Monschau sur la Rur, car

En 1596, Wynand von der Hardt possédait cette tour, qu'il avait reçue en fief à cette époque.

En 1622, Johann von der Hardt demande au comte palatin Wolfgang Wilhelm l'enfeoffement de la tour de Monschau à la porte de la Rur. Après la famille von der Hardt, les membres de la famille Strauven ont reçu la tour en héritage.

En 1652, les frères Johann et Wilhelm von der Hardt renoncent à ce fief en faveur de leur beau-frère Strauven ; Wilhelm Strauven est marié à Katharina von der Hardt. La même année, Wilhelm Strauven a déclaré qu'il avait été enfeoffed par le duc Wolfgang Wilhelm avec la tour de Monschau au Riirpforte.

En 1660, Wilhelm Strauven confirme que le duc Philipp Wilhelm lui a attribué la tour de la Rurpforte. Par la suite, nous trouvons d'autres attributions aux familles Strauven, par exemple en 1669, 1681, 1721, 1744 et 1746.

En 1786, les trois frères mineurs Karl, Johann Arnold et Hermann Josef Anton Strauven ont été enfeus avec la tour de la Rurpforte. Il convient de noter qu'une porte de la ville, la Rurpforte, était attachée à la maison, qui était également connue sous le nom de Luxemburger Pforte ou, plus tôt, d'Achter Pforte. Dans les temps les plus anciens, le Rur a touché la zone de la ville ici pour la première fois. C'est probablement de là que vient le nom "Rurpforte".

En 1815, Karl Wilhelm Scheibler a acheté la propriété aux frères Strjauven. Cet acte de vente n'était pas connu avant 1963.

En 1865, Ivo Jansen a acheté la tour aux héritiers de Karl Wilhelm Scheibler.

Finalement, en 1889, Alexander Scheibler a racheté la tour aux mains de la famille Scheibler, qui a alors

l'a vendu à l'architecte Helmut Müller en 1958.

En 2016, la famille Wolfgang Main a racheté la propriété.

C'est la première fois qu'une compilation largement complète des propriétaires de la maison a été réalisée. Seules les années comprises entre 1370 et avant 1490 restent ouvertes.

Traduit avec www.DeepL.com/Translator (version gratuite)

Nederlands

Huis Kirchstraße 32

De ISG Monschau - Zukunft mit Geschichte e.V. heeft zich tot taak gesteld, het verval van de afzonderlijke huizen niet uit de weg te gaan.

Daartoe hebben wij met de nieuwe eigenaar gesproken en trachten wij het huis in de nabije toekomst met hulp van de deelstaat Noordrijn-Westfalen te renoveren.

Met de realisatie van een wijkhuis op een centrale locatie in de historische stad kunnen drie belangrijke opgaven voor de stad als geheel tegelijk worden aangepakt:


1. het redden van een architectonisch monument uit de 17e eeuw.
2. oprichting van een openbare modelwoning voor duurzame en erfgoedvriendelijke restauratie van typische plaatselijke monumenten.
3. het creëren van een levendige ontmoetingsplaats voor bewoners en bezoekers van Monschau, die even geschikt is voor sociale bijeenkomsten als voor het publiek. geschikt voor zowel sociale bijeenkomsten als culturele evenementen.

Geschiedenis

Hierna zal worden getracht een overzicht te geven van de eigenaars van deze toren, zoals die aan de hand van de archiefstukken en de relevante literatuur konden worden vastgesteld.

In 1351 schonk graaf Johann von Monschau-Falkenburg de hoeve Froitscheid als leengoed aan zijn (sinds 1348) boswachter te Monschau, Johann Rummel von Hetzingen. Johann moest in het dal bij Monschau een burchthuis bouwen en daar als burchtheer wonen (Rudolf Brandts in "Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein", nummer 144/45). Volgens plaatselijk historisch onderzoek was deze "Forstmeistertoren" aanvankelijk nog het "Haus zum Turm" (Ludwig Mathar in "Das Monschauer Land ", blz. 52) van vandaag.

In 1370 schonk Reinhard zu Schönforst zijn nicht Maria onder meer de stenen toren die in de stad Monschau bij de poort bij de Rur naast de boswachterswoning staat. Deze beschrijving is van toepassing op het huidige landgoed Müller; want de toren was ooit die van de boswachter en stond bij de stadspoort aan de Rur. In de daaropvolgende decennia, vooral tussen 1430 en 1451, is er sprake van een toren "in de stad Monschau naast de poort genaamd Rabantztürm", maar met de toevoeging "bij de brug". Aangezien er echter nooit een brug is geweest op het huidige landgoed Müller, kan deze toren alleen de tweede toren in de stad zijn, namelijk die welke "nächst der Brücke" (naast de brug) stond, hoewel de locatie ervan niet precies kan worden vastgesteld.

Een tekening uit 1543 toont een machtige woontoren boven de zogenaamde Richtersbrücke, om precies te zijn: tussen de Kirchstraße en Café Niederlande. De verwarring is compleet omdat dit gebouw "bij de brug" wordt toegeschreven aan de boswachter Johann von der Hardt: Naast de traditionele Forstmeister toren, nog een toren bewoond door een Forstmeister! In ieder geval is er een tijdsverschil van ongeveer 100 jaar.

In 1490 eist Lentze Engelbrechts de vererving van de toren die de boswachter "in leen heeft van mijn genadige heer", namelijk het vaderlijk erfdeel, de toren van de boswachter. Dit is echter duidelijk het Müller-landgoed van vandaag, zoals in het volgende duidelijk zal worden. In 1509 bekent ene Johann von Efferen de toren met toebehoren te hebben vererfd aan Simon Engelbrechts van Aken.

In 1513 verklaart Simon Engelbrechts de toren, gelegen bij Monschau boven en aan de Rur, van hertog Johann von Jülich als leengoed te hebben gekregen.

In 1548 was Wilhelm Engelbertz eigenaar van de toren en verklaart, als zoon van Simon, deze toren, gelegen bij Monschau boven aan de Rur, als leengoed te hebben ontvangen.

In 1563 verklaarde Weinand von der Hardt dat hij door hertog Wilhelm van Jülich was vererfd met de toren in Monschau op de top van de Rur, die Wilhelm Engelbertz in 1548 als leengoed had gekregen. Dit maakt duidelijk dat de toren bij de Rurpforte identiek is aan de toren bij Monschau op de Rur, want

In 1596 was Wynand von der Hardt eigenaar van deze toren, die hij toen als leengoed had gekregen.

In 1622 verzocht Johann von der Hardt graaf Palts Wolfgang Wilhelm om de toren van Monschau bij de poort van Rur te verbeuren. Na de familie von der Hardt werden de leden van de familie Strauven met de toren vererfd.

In 1652 deden de broers Johann en Wilhelm von der Hardt afstand van dit leengoed ten gunste van hun zwager Strauven; Wilhelm Strauven was getrouwd met Katharina von der Hardt. In hetzelfde jaar verklaarde Wilhelm Strauven dat hij door hertog Wolfgang Wilhelm was vererfd met de toren van Monschau aan de Riirpforte.

In 1660 bevestigde Wilhelm Strauven dat hij nu door hertog Philipp Wilhelm met de toren aan de Rurpforte was vererfd. Daarna vinden we nog meer verervingen aan de families Strauven, bijvoorbeeld in 1669, 1681, 1721, 1744 en 1746.

In 1786 werden de drie minderbroers Karl, Johann Arnold en Hermann Josef Anton Strauven vererfd met de toren aan de Rurpforte. Er zij op gewezen dat aan het huis een stadspoort, de Rurpforte, was vastgemaakt, die ook bekend stond als de Luxemburger Pforte of vroeger als de Achter Pforte. In de oudste tijden, raakte de Rur hier voor het eerst het stadsgebied. Dit is waarschijnlijk waar de naam "Rurpforte" vandaan komt.

In 1815 kocht Karl Wilhelm Scheibler het landgoed van de gebroeders Strjauven. Deze verkoopakte was niet bekend vóór 1963.

In 1865 kocht Ivo Jansen de toren van de erven van Karl Wilhelm Scheibler.

Tenslotte, in 1889, kocht Alexander Scheibler de toren terug in handen van de familie Scheibler, die vervolgens

verkocht het in 1958 aan de architect Helmut Müller.

In 2016 kocht de familie Wolfgang Main het pand.

Dit is de eerste keer dat een grotendeels volledige compilatie van de eigenaars van het huis is samengesteld. Alleen de jaren tussen 1370 en vóór 1490 blijven open.