Eifeler Zeitung am Sonntag 23.05.2021 Seite 20

Nach den Eisheiligen soll die Altstadt grünen und blühen

Alles sieht nicht nur schöner aus, auch die Insekten finden in den Blüten reichlich Nahrung. Zudem gibt sich das Stadtbild freundlich und einladend.

Die Eisheiligen sind gerade mal vorbei, da zog es die ,,Hobbygärtner" der ISG Monschau (Zukunft mit Geschichte) hin zur Arbeit. Muskelkraft war angesagt, damit rechtzeitig zu Pfingsten die Altstadt in ein blumiges Flair verwandelt wird. In Eigenarbeit wurden über 1 50 Pflanzengefäße neu bepflanzt. Monschau soll grünen und blühen. Eine gute und schöne Idee, die bereits vor vier Jahren ihren Anfang nahm.

Die ISG Monschau schritt zur Tat, schaffe über 150 Blumenkästen und -kübel an, die in der Vergangenheit bereits zweimal im Jahr durch lokale Fachfirmen eine Bepflanzung erfuhren. In diesem Jahr nun wurden andere Schritte eingeschlagen so die Devise. Gesagt, getan, die Vereinsmitglieder fassten den Beschluss, die Blumenkästen und Pflanzengefäße in Eigenregie zu bepflanzen.

Warum dieser Schritt? „Der Verein möchte die freigewordenen Mittel nutzen, um erstmalig die regelmäßige Pflege und das Gießen der Blumen in den Sommermonaten durch bezahlte Mitarbeiter durchzuführen", so Kassierer Hans-Benno Kaulard zu unserer Zeitung:

So wurden mit logistischer Hilfe des Bauhofes der Stadt Monschau von drei Mitgliedern des Vereins alle Blumenkästen in der Altstadt eingesammelt und zum Bauhof transportiert. Am Dienstag dieser Woche trafen sich ab 10 Uhr insgesamt elf Mitglieder des Vereins auf dem Bauhof, um dort einen Teil der 950 angelieferten Pflanzen in die mit neuer Erde befüllten Kästen einzupflanzen und sie an ihre Standorte in der Altstadt zu bringen. Sechs ,,Hobbygärtner" des Vereins machten sich zudem mit einem Anhänger auf den Weg, um am Nachmittag die 35 großen Pflanzengefäße mit den übrigen Blumen zu bepflanzen und die vorhandenen Buchsbäume in Form zu bringen. Erstaunlich, insgesamt wurden hierfür gut 75 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet. An den Anschaffungskosten der Pflanzen und der Pflege beteiligen sich das Land NRW und die Stadt Monschau über den Verfugungsfond mit 50 Prozent.

Kaulard spricht für den Verein und hofft, dass sich neben den (hoffentlich bald eintreffenden) Besuchern, auch die Bewohner an Monschaus Blumenschmuck erfreuen werden. Die ISB möchte nicht nur mit dieser gezielten Aktion, sondern auch mit dem durch ihn betriebenen Corona-Testzentrum im Aukloster der Altstadt (wir berichteten), das an allen Wochentagen, Sonn- und Feiertagen geöffnet ist, einen Beitrag zur Wiederbelebung des Tourismus in Monschau leisten.

Um die Pflanzgefäße zu bepflanzen wird auch eine Leiter benötigt

Für die Bepflanzung ging es bisweilen hoch hinaus

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